Oskar for President!

Für Wulff sieht es ja recht gut aus, was die Bundespräsidentenwahl angeht: Die CDU wird sich hüten, etwas gegen den Willen von Mami Merkel zu machen und die gelbe Opportunistenpartei wählt ohnehin das, was ihnen die meisten Vorteile bringt. Meine Lust auf einen Fundiechristen hält sich natürlich in Grenzen, aber wer hört schon auf mich?

Dabei hätte ich den perfekten Kandidaten für die CDU. Jemanden, der das einfache Volk anspricht, der Regierung aber nicht zu unbequem wird. Jemanden, der von Groß und Klein geliebt wird.

Sind wir doch mal ehrlich: Wer würde sich besser für das Amt des Bundespräsidenten eignen als Oskar aus der Sesamstraße? Es spricht doch so viel für ihn:

- Er lebt in einer Tonne und spricht somit auch das einfache Volk an. Das hätte auch eine Vorbildfunktion für Hartz4-Empfänger – denn wenn schon der Bundespräsident in einer Tonne lebt, warum dann nicht auch der normale Arbeitslose?
- Er mag Müll, hätte also kein Problem damit, der Regierung nach dem Mund zu reden.
- Unangenehme Dinge empfindet er als angenehm. Steuererhöhungen, Einschränkung der Grundrechte, Streichung der Sozialleistungen – alles kein Problem mehr, Oskar schwärmt so lange davon, bis es auch uns gefällt.
- Er hat ständig schlechte Laune, was Merkel neben ihm wie ein Honigkuchenpferd aussehen lässt.
- Für die Neujahrsansprache lassen sich auch Kinder begeistern.

Also weg mit Wulff, weg mit Gauck – Oskar for President!

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