Oskar for President!

Für Wulff sieht es ja recht gut aus, was die Bundespräsidentenwahl angeht: Die CDU wird sich hüten, etwas gegen den Willen von Mami Merkel zu machen und die gelbe Opportunistenpartei wählt ohnehin das, was ihnen die meisten Vorteile bringt. Meine Lust auf einen Fundiechristen hält sich natürlich in Grenzen, aber wer hört schon auf mich?

Dabei hätte ich den perfekten Kandidaten für die CDU. Jemanden, der das einfache Volk anspricht, der Regierung aber nicht zu unbequem wird. Jemanden, der von Groß und Klein geliebt wird.

Sind wir doch mal ehrlich: Wer würde sich besser für das Amt des Bundespräsidenten eignen als Oskar aus der Sesamstraße? Es spricht doch so viel für ihn:

– Er lebt in einer Tonne und spricht somit auch das einfache Volk an. Das hätte auch eine Vorbildfunktion für Hartz4-Empfänger – denn wenn schon der Bundespräsident in einer Tonne lebt, warum dann nicht auch der normale Arbeitslose?
– Er mag Müll, hätte also kein Problem damit, der Regierung nach dem Mund zu reden.
– Unangenehme Dinge empfindet er als angenehm. Steuererhöhungen, Einschränkung der Grundrechte, Streichung der Sozialleistungen – alles kein Problem mehr, Oskar schwärmt so lange davon, bis es auch uns gefällt.
– Er hat ständig schlechte Laune, was Merkel neben ihm wie ein Honigkuchenpferd aussehen lässt.
– Für die Neujahrsansprache lassen sich auch Kinder begeistern.

Also weg mit Wulff, weg mit Gauck – Oskar for President!

Veröffentlicht in Politisches und Volksverdummung. Schlagwörter: , . 5 Comments »

5 Antworten to “Oskar for President!”

  1. Elke Says:

    Och nöööö !!! :-D

    Sogar der ehemalige Parteichef der LINKEN, Oskar Lafontaine, bekannte sich kürzlich zu seinen katholischen Wurzeln und meinte, dass ohne Religionen Wertorientierungen und ethische Standpunkte für Menschen nicht möglich seien. „Wenn Gott tot ist, ist alles erlaubt“, brachte er seine Meinung auf den Punkt.

    http://www.wissenrockt.de/2010/06/09/entsetzen-uber-wulff-im-schafspelz/comment-page-1/#comment-679

    • Muriel Says:

      Na wunderbar. Ich dachte, wenigstens von dieser einen Idiotie blieben Sozialisten verschont. Andererseits kann man bei Oskar Lafontaine eigentlich bei allem, was dumm ist, direkt sicher sein, dass er es nicht nur gut, sondern unverzichtbar findet…
      (Ich dachte bei dem Titel übrigens auch zuerst an den anderen Oskar aus der Mülltonne…)

  2. Elke Says:

    Natürlich war bestimmt Oskar aus der Sesamstraße gemeint, aber damit auch mal Lafontaine zu thematisieren, war eben meine spontane Assoziation :-)

    • Muriel Says:

      Ja, genau so hatte ich das auch verstanden… Ich könnte ja jedes Mal einen Tobsuchtsanfall kriegen, wenn ich diesen Dummen Sprucht „Ohne Gott keine Moral“ höre. Mit Gott keine Moral, so sieht das aus.

  3. nothingelse89 Says:

    Naja, es ist nicht meine Schuld, dass es nicht nur einen Oskar gibt, der gerne Müll mag… ;)
    Ja, die Oskar-Christengeschichte kenne ich schon. Manchmal habe ich ohnehin das Gefühl, für den Werdegang als wichtige Persönlichkeit sind irgendwelche Betgeschichten unerlässlich. Muss wahrscheinlich im Lebenslauf eines Spitzenpolitikers stehen:
    19xx-19xx Studium der Blafaselwissenschaften
    19xx/20xx Eintritt in den Bundestag
    20xx Mit der Presse über die tragende Rolle Gottes in meinem Leben gesprochen


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