Impressum

„Anbieter von Telemedien, die nicht ausschließlich persönlichen oder familiären Zwecken dienen, haben folgende Informationen leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar zu halten: Namen und Anschrift, bei juristischen Personen auch Namen und Anschrift des Vertretungsberechtigten.“
§ 55 I des Rundfunkstaatsvertrages

Ich würde hier eigentlich gerne anonym bleiben. Ich habe keine Lust, dass plötzlich zehn Nazis vor meiner Wohnung lauern, nur weil ich etwas Gemeines über ihren Führer geschrieben habe. Oder dass sich ein paar Fundies aufmachen, um meine Seele zu retten.
Ob mein Blog ausschließlich „persönlichen Zwecken“ dient, ist sicherlich Auslegungssache. Eine Verletzung der Impressumspflicht oder sogar eine Abmahnung ist aber schweineteuer – daher habe ich beschlossen, kein Risiko einzugehen. Ich bitte darum, vor Briefen, Anrufen oder persönlichen Besuchen verschont zu bleiben ;)

impressum

Alle gesetzten Links wurden von mir nach bestem Wissen und Gewissen auf illegales Material geprüft. Sollte euch irgendetwas Verdächtiges auffallen, sagt mir doch bitte Bescheid, dann werde ich den Link gegebenenfalls entfernen.

4 Antworten to “Impressum”

  1. Dunkelangst Says:

    Ich habe die persönliche Überzeugung, dass durch ein Impressum ein deutlich größeres Vertrauensverhältnis zwischen Lesern und Publizisten (die Blogosphäre würde Publizisten Blogger nennen) aufbaut.

    Jede Zeitschrift muss ein Impressum haben – weshalb also nicht ein Blogger, der ja eigentlich auch nur Artikel schreibt?

    Letztendlich ist es auch so:
    Dadurch, dass man ein Impressum führt und somit nicht mehr vermeintlich anonym ist, drückt man sich doch auch etwas gewählter aus. Jede Nachricht in einem Blog ist nicht zuletzt eine persönliche Visitenkarte. Gerade weil Blogs von so vielen Leuten gelesen werden, sollte man doppelt vorsichtig sein: „Man ist Herr seiner Worte. Einmal ausgesprochen regieren sie einen ein Leben lang.” Das ist zumindest meine persönliche Meinung [1].

    In diesem Sinne wünsche ich Dir auch weiterhin viel Spaß beim Bloggen.

    Immerhin bist du für mich nicht mehr nothingelse; jetzt hast Du für mich einen richtigen Namen. Gerade dies finde ich ein ganzes Stück persönlicher.

    Schöne Grüße
    Helmut

    [1]: http://www.dunkelangst.org/wiki/index.php/Netiquette_fuer_Blogs

  2. Oolon Coluphid Says:

    Sag mal Kristina, muss man das wirklich machen? Ich dachte, dass Du (Jurastudentin) irgendwelche Tricks kennst, um genau das zu umgehen. ;)
    Ich will unbedingt anonym bleiben, wie wollen „die“ herausfinden, wer ich bin?

    • nothingelse89 Says:

      Lieber Oolon, ich habe keine Ahnung. Das liegt meines Wissens nach gerade bei irgendeinem Gericht. Und bis das über die Sache entscheidet, fließt noch viel Wasser die Donau runter. Deshalb gehe ich lieber auf Nummer Sicher. Gesetze, Theorie und Rechtsprechung sind drei völlig verschiedene Sachen ;)

      Ich habe keine Ahnung, ob „die“ herausfinden können, wer du bist. Aber du weißt doch, das Underground Reich findet immer einen Weg ;)

  3. Peter Says:

    Die obige Formulierung ist mir neu. Ich kannte bislang die Formel „Impressum für geschäftsmäßige Internetauftritte“.

    Wie auch immer, ich kann nur dringend davon abraten, als Blogger ein Impressum zu führen. Nutze die Anonymität von WordPress oder anderen Anbietern. Auch Domains kann man mit WhoIs-Protection registrieren.

    Helmut Dunkelangst hat völlig Recht mit seiner „Glaubwürdigkeit“, aber offenkundig keine Ahnung von der Realität im Deutschen Internet.

    Der Internet-Retter


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