Im Buchladen

Ich war heute mal wieder im Hugendubel, um ein bisschen Lesenachschub zu besorgen. Eigentlich ist es ganz interessant, was man da so alles beobachten kann…

  • Die Mode- und Lifestyleratgeber-Ecke ist birgt das größte Augenkrebsrisiko im ganzen Laden – Ratgeber für Frauen sind so gut wie immer pink oder rosa.
  • Ich kann keine einzige Minute in der Esoecke verbringen, ohne laut zu lachen. Besonders schön sind die halb manischen, halb verzückten Gesichter der Esofreaks.
  • Dieter Broers hat ein Buch geschrieben – „(R)evolution 2012“. Das hat zusammen mit anderen schwachsinnigen „Waaah, 2012 passiert was ganz Dolles!“-Büchern einen ganz prominenten Platz in der Esoecke. Ich weiß nicht, ob ich über den Kerl lachen oder weinen soll, ich habe mir zumindest lieber die Hände abgewischt – nicht, dass dieser „Synchronisationsstrahl“ ansteckend ist.
    Astrodictum simplex hat übrigens auch schon so einiges über die angeblichen Ereignisse im Jahr 2012 geschrieben – hier ist jedenfall seine Buchbesprechung zu Dieter Broers Blödsinn.
  • Andrea Nahles hat auch ein Buch geschrieben – „Frau, gläubig, links“. Gibt es tatsächlich Menschen, die sich so sehr für Andrea Nahles interessieren, dass sie ein Buch mit diesem Titel lesen würden?
  • Ich bin der Meinung, dass man ein bisschen gelebt und auch etwas erlebt haben sollte, bevor man seine Biografie rausbringt. Helmut Kohl darf das, Peter Maffay darf das meinetwegen auch. Lady Gaga und Bushido sind zu jung und Stefan Effenberg ist nicht mal interessant genug.
  • Es gibt zu viele Frauenzeitschriften. Allerdings brauchen ein paar Frauen wohl Vergleichsmöglichkeiten, was die Taschen, Looks und Was-auch-immer der Saison angeht.
  • Ich finde die „Emma“ immer noch langweilig und engstirnig.
  • Ich kann keine Vampirromane mehr sehen. Die sind doch ohnehin alle nach dem gleichen Schema aufgebaut – Vampir ist halbwegs unglücklich mit seinem Schicksal, verliebt sich in eine/n Sterbliche/n, giert trotzdem nach dessen Blut. Sogar die Titel sind ähnlich. Seit Twilight schießen die Dinger wie Pilze aus dem Boden.
  • Und: Es macht großen Spaß, eine Ausgabe von Dawkins „Gotteswahn“ auf  einen Stapel Bibeln zu legen :)
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